Handykamera - Digitalkameras in Handys werden immer besser

Die Geschichte der Handykamera

Die Idee Mobilfunktelefone mit einer Kamera auszurüsten begann schon 1993 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Hier wurden Prototypen hergestellt, mit denen es auch möglich war Bilder und Videos zu übertragen. Bis zur Serienreife dauerte es allerdings bis zum Jahr 2000. In Japan wurde das Sharp J-SH04 veröffentlicht. Das Handy war zwar nur mit einer VGA Kamera ausgestattet, fand jedoch besonders bei Jugendlichen eine große Nachfrage. 2001 wurde auch in Deutschland das erste kommerzielle Handy zum Verkauf angeboten. Auch hier war die Auflösung sehr gering doch die Nachfrage stieg immer mehr. Die Multimediafähigkeit und die Auflösungen der Kameras wurden seitdem immer besser. Viele Modelle wurden mit externen Kameras angeboten, welche jedoch durch die umständliche Bedienung nicht sehr beliebt waren. Im Jahr 2004 wurden die ersten 1 und 1,3 Megapixelkameras auf dem deutschen Markt angeboten. Sie erlauben die Aufnahme von scharfen Bildern und Videos. Seitdem wurde eine Digitalkamera bei Mobilfunktelefonen immer mehr zum Standard während die Ausstattung und die Qualität der Kameras gleichfalls immer besser wurde.

Handykameras heute

Heute gehören integrierte Digitalkameras an Mobiltelefonen quasi zur Ausstattung eines guten Handys dazu. Die Ausstattung reicht vom superhellen LED Blitz über eine digitale oder auch optische Zoomfunktion bis hin zu einer Vielzahl an Aufnahme und Wiedergabefunktionen. Der Trend geht heute Weg von den 5Megapixelkameras, mit denen schon qualitativ sehr hochwertige Fotos aufgenommen werden können, zu den 7 oder 8 Megapixelkameras. Einzig der optische zoom ist in den wenigsten Fällen sehr groß, da die Mechanik für einen optischen Zoom die Abmaße des Handys beeinflussen würde. Alle Modelle verfügen jetzt über ein digitales Bildbearbeitungsprogramm mit dem man die aufgenommenen Bilder sofort am Handy bearbeiten kann.